ATELIERHAUS KARO138
Presseinformationen




KARIN WITTE

Karin Witte, Zeichnung, Graphik, Collage, Malerei, Plastik

Karin Witte



    Biographie

Kartin Witte studierte 10 Semester an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg u. a. bei Paul Wunderlich und Wilhelm Grimm.

1964 – 68 Aufenthalt in Frankreich
1971 Erste Einzelausstellung im Kunsthaus Hamburg
1974 Auftrag „Mädchen“, große Mappe mit 11 Radierungen,
Propyläen-Verlag, Berlin
1975 Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg
1976 Längere Studienreise nach Italien
1978 – 87 Lehraufträge an der Fachhochschule Hamburg,
Fachbereich Gestaltung
1979 6monatiger Aufenthalt in Spanien
seit 1981 Unterricht in eigener Malschule
1981 Ausstellung in der Kunsthalle Bremen
seit 1982 Mitglied der Freien Akademie der Künste, Hamburg
1991 Ausstellung im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der
Hansestadt Lübeck, St. Annen-Museum
1992 Ausstellung im B.A.T. Kunst Foyer, Hamburg
1993 Ausstellung im Landesmuseum Oldenburg
1995 Anbau, eigenes Atelier (Architekt: Volkwin Marg)
1999 Ausstellung im Richard Haizmann-Museum, Niebüll
2005 Ausstellung in der Freien Akademie der Künste, Hamburg

Einzelausstellung (Auswahl)

1973 Galerie Hauptmann, Hamburg
1975 Kunsthaus Hamburg (Edwin-Scharff-Preis)
1975 Hamburgische Landesvertretung Bonn
1981 Kunsthalle Bremen
1983 Freie Akademie der Künste, Hamburg
1985 Galerie Hauptmann, Hamburg
1985 Galerie Rolf Ohse, Bremen
1988 Galerie Walther, Düsseldorf
1991 Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck, St. Annen-Museum
1992 B.A.T Kunst Foyer, Hamburg
1993 Landesmuseum Oldenburg
1994 galerie tammen & busch, Berlin
1995 Kampnagel Halle K3, Hamburg
1997 Galerie Hauptmann, Hamburg
1999 Richard Haizmann-Museum, Niebüll
2002 galerie tammen & busch, Berlin
2005 Galerie Herold, Hamburg
2005 Frei Akademie der Künste, Hamburg
2007 Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schloß Gottorf

Link

Malschule Karin Witte

Markstrasse 138
20357 Hamburg


Bilder

01_Selbst_um_1976_Eitempera_auf_Hartfaser_80x65cm.jpg

Selbst um 1976, Eitempera auf Hartfaser, 80cm x 65cm

02_Wer_den_Ball_ins_Maul_wirf..._1987_Oel_auf_Leinwand_119x169_5cm.jpg
Wer den Ball ins Maul wirft, 1987 , Oel auf Leinwand, 119cm x 169,5cm

03_Geschichtet_1992_Acrl_Sand_Spachtelmasse_auf_Leinwand_105X140cm.jpg
Geschichtet,1992, Acrl Sand Spachtelmasse auf Leinwand, 105cm x 140cm

04_Aus_der_Ecke_1997_Acryl_Kohle_Spachtelmasse_auf_Leinwand_160x180cm.jpg

Aus der Ecke, 1997, Acryl, Kohle, Spachtelmasse auf Leinwand, 160cm x 180cm

05_Schreckfelder_2000_Acrl_Sand_Leinwand_185x240cm.jpg
Schreckfelder, 2000, Acrl, Sand, Leinwand, 185cm x 240cm

06_Hoeck_2001_Acyrl_Styropor_Spachelmasse_auf_Leinwand_180x160cm.jpg

Hoeck 2001, Acyrl, Styropor, Spachelmasse auf Leinwand, 180cm x 160cm

07_Stauberloch_2001_Acryl_Kreide_Kohle_Bleistift_Collage_auf_Papier_72_5x101_50cm.jpg
Stauberloch, 2001, Acryl, Kreide, Kohle, Bleistift, Collage auf Papier, 72,5cm x 101,5cm

08_Jetzt_2001_Acryl_Kohle_Kugelschreiber_Collage_auf_Papier_72_5x100_5cm.jpg
Jetzt, 2001, Acryl, Kohle, Kugelschreiber Collage auf Papier, 72,5cm x 100,5cm

09_Ende_2003_Acryl_Kreide_auf_Karton_70x100cm.jpg
Ende, 2003, Acryl, Kreide auf Karton, 70cm x 100cm

10_Grenzenlos_2004_Acryl_Sand_Spachtelmasse_auf_Leinwand_260x125cm.jpg

Grenzenlos, 2004, Acryl, Sand, Spachtelmasse auf Leinwand, 260cm x 125cm

© Karin Witte 1976 – 2007

Schon immer waren Karin Wittes Arbeiten durch ihre Offenheit gekennzeichnet und ihren spielerischen Umgang mit den malerischen und zeichnerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei ist das Bewusstsein für Formprobleme im Lauf der Jahre gewachsen. Ergaben sich zuvor Spannungen aus verschiedenen figürlichen Motiv-Kombinationen, werden nun eher formale Energien freigesetzt: etwa aus dem Gegensatz von geschlossenen und fragmentierten Elementen oder von Verdichtungen und Zergliederung.
Karin Witte hat sich ihre eigene Bildwelt geschaffen, eine Formensprache aus Figurationen und Zeichen, die ihre Berechtigung in sich selbst tragen. Dabei hat die Malerin gewisse Formverdichtungen und Zeichen gefunden, die über einen längeren Zeitraum immer wieder bearbeitet werden und dadurch häufig in ihren Motiven wiederkehren.
Die eigentümlichen Gestaltchiffren Karin Wittes besitzen bisweilen eine Fremdheit, die den Betrachter herausfordern. Zugleich liegen in ihren Bildern die gestischen Spuren ganz offen. Das macht ihre unverwechselbare Unmittelbarkeit aus. Diese Bilder beziehen ihre Kraft aus der unverstellten Wiedergabe zeichnerischer und malerischer Handlung, wo Formen und Farben immer wechselseitig aufeinander wirken als ob eigenen Kräfte tätig sind.

(Auszug aus Katalog 1997 zur Ausst. Galerie Hauptmann Hamburg, Zeichnung auf Papier und Leinwand von Jens E. Howoldt, Hamburger Kunsthalle)