ATELIERHAUS KARO138
Presseinformationen




Archive for the 'Uncategorized' Category

Programm ab 2009/10 @ Galerie Genscher

Montag, März 28th, 2011

Das Programm des Trägerverein Marktstraße 138 e. V. ist ab 2010 auf der Homepage der Vereinsinitiative für lokale und internationale Künstergruppen: „Galerie Genscher“ zu finden.

leyla @ genscher
Die vereinsoffenen Workshops und Tage der Offen Künstlerwerkstatt finden hier weiterhin statt.
„Alles Genscher, Yeah!“ Schokoladenfabrik, Marktstraße 137 – 139, Hamburg

Handeln als wäre man frei.

Samstag, September 19th, 2009

Laufende Ausstellung und weiteres Programm
in der Schokoladen-Fabrik Marktstraße 138, Hamburg.


Laufende Ausstellung: „Handeln als wäre man frei“ Konstantin Sotnikov in der Galerie-Genscher.


26. und 27. September 2009, 13h – 17h
Laufende Ausstellung und offene Ateliers mit Hans Braumüller, Peter Krahé, Claudia Liekam, Roberto Duarte, Konstantin Sotnikov.

27. September 2009, 17h

OPENING: „HANDELN ALS WÄRE MAN FREI“
KONSTANTIN SOTNIKOV,
GALERIE GENSCHER, SCHOKOLADENFABRIK, Marktstraße 138

27. September 2009, 19h

OPENING: „PARKLANDSCHAFT MIT AIRBAG“
MICHAEL HEERING
MARKTSTRASSE 138 HAMBURG, SCHOKOLADENFABRIK, KAROVIERTEL

Danke für den Hamburger Rollrasen.

BUT I DID NOT SPAM THE DEPUTY

Mittwoch, August 19th, 2009



SCHOKOLADENFABRIK HAMBURG | PROGRAMM

BUT I DID NOT SPAM THE DEPUTY
GRUPPENAUSSTELLUNG DER KÃœNSTLERGEMEINSCHAFT KARO138 IN DER SCHOKOLADENFABRIK MARKTSTRASSE .

„but i did not spam the deputy“

Mit: Karin Witte, Claudia Liekam, Hans Braumüller, Heiko Schulz-Dusenschön,
Christian Kleffner, Michael Heering, Elena Getzieh, Peter Krahé, Leyla
Rodriguez, Cathrin Sonntag, Nils Emde.
Eröffnung am: 28.09.2009, 19h

Ausstellungseröffnung:
28.08.09 19h

29.08 – 30.08

Atelierhaus Marktstraße 138, 20357 Hamburg,
Hinterhaus, Karolinenviertel, U2 Messehallen,

„PAARE, KUNST UND ZITATE“

Mittwoch, Juni 17th, 2009

19.JUNI BIS 23. JUNI 2009 | 14 – 20UHR

“PAARE, KUNST UND ZITATE”
AMERICA MENDEZ
RANIL BEYER

ERÖFFNUNG: DONNERSTAG, 18. JUNI 2009, 19h

Marktstraße 138 (Hinterhof) Karolinenviertel

Nähe U2 Messehallen, bzw. U3 Feldstraße

GALERIE GENSCHER IN PARTERRE DER SCHOKOLADENFABRIK MARKTSTRASSE 138 (ATELIERHAUS IM HINTERHOF)

OPENING: SCHOKOLADENFABRIK

Freitag, Mai 29th, 2009


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

GRUPPENAUSSTELLUNG – FOTOGRAFIE

CAROLINA RAMIREZ
JULIA CALVO
HRISTIAN VARDEVA
SONJA VOLLMER
JULIA M. ESTERLICH
ANTJE MEYER
JACQUELINE KRAUS
BENJAMIN A. BANDTEL

ACHT POSITIONEN

AUSSTELLUNG MARKTSTRASSE 138 – 20357 HAMBURG

VOM 12.06.09 BIS 17.06.09, 14 BIS 20 UHR

ERÖFFNUNG 11.06.09 19 UHR

KARIN WITTE

Samstag, Januar 10th, 2009

Karin Witte, Zeichnung, Graphik, Collage, Malerei, Plastik

Karin Witte



    Biographie

Kartin Witte studierte 10 Semester an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg u. a. bei Paul Wunderlich und Wilhelm Grimm.

1964 – 68 Aufenthalt in Frankreich
1971 Erste Einzelausstellung im Kunsthaus Hamburg
1974 Auftrag „Mädchen“, große Mappe mit 11 Radierungen,
Propyläen-Verlag, Berlin
1975 Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg
1976 Längere Studienreise nach Italien
1978 – 87 Lehraufträge an der Fachhochschule Hamburg,
Fachbereich Gestaltung
1979 6monatiger Aufenthalt in Spanien
seit 1981 Unterricht in eigener Malschule
1981 Ausstellung in der Kunsthalle Bremen
seit 1982 Mitglied der Freien Akademie der Künste, Hamburg
1991 Ausstellung im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der
Hansestadt Lübeck, St. Annen-Museum
1992 Ausstellung im B.A.T. Kunst Foyer, Hamburg
1993 Ausstellung im Landesmuseum Oldenburg
1995 Anbau, eigenes Atelier (Architekt: Volkwin Marg)
1999 Ausstellung im Richard Haizmann-Museum, Niebüll
2005 Ausstellung in der Freien Akademie der Künste, Hamburg

Einzelausstellung (Auswahl)

1973 Galerie Hauptmann, Hamburg
1975 Kunsthaus Hamburg (Edwin-Scharff-Preis)
1975 Hamburgische Landesvertretung Bonn
1981 Kunsthalle Bremen
1983 Freie Akademie der Künste, Hamburg
1985 Galerie Hauptmann, Hamburg
1985 Galerie Rolf Ohse, Bremen
1988 Galerie Walther, Düsseldorf
1991 Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck, St. Annen-Museum
1992 B.A.T Kunst Foyer, Hamburg
1993 Landesmuseum Oldenburg
1994 galerie tammen & busch, Berlin
1995 Kampnagel Halle K3, Hamburg
1997 Galerie Hauptmann, Hamburg
1999 Richard Haizmann-Museum, Niebüll
2002 galerie tammen & busch, Berlin
2005 Galerie Herold, Hamburg
2005 Frei Akademie der Künste, Hamburg
2007 Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schloß Gottorf

Link

Malschule Karin Witte

Markstrasse 138
20357 Hamburg


Bilder

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Selbst um 1976, Eitempera auf Hartfaser, 80cm x 65cm

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Wer den Ball ins Maul wirft, 1987 , Oel auf Leinwand, 119cm x 169,5cm

03_Geschichtet_1992_Acrl_Sand_Spachtelmasse_auf_Leinwand_105X140cm.jpg
Geschichtet,1992, Acrl Sand Spachtelmasse auf Leinwand, 105cm x 140cm

04_Aus_der_Ecke_1997_Acryl_Kohle_Spachtelmasse_auf_Leinwand_160x180cm.jpg

Aus der Ecke, 1997, Acryl, Kohle, Spachtelmasse auf Leinwand, 160cm x 180cm

05_Schreckfelder_2000_Acrl_Sand_Leinwand_185x240cm.jpg
Schreckfelder, 2000, Acrl, Sand, Leinwand, 185cm x 240cm

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Hoeck 2001, Acyrl, Styropor, Spachelmasse auf Leinwand, 180cm x 160cm

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Stauberloch, 2001, Acryl, Kreide, Kohle, Bleistift, Collage auf Papier, 72,5cm x 101,5cm

08_Jetzt_2001_Acryl_Kohle_Kugelschreiber_Collage_auf_Papier_72_5x100_5cm.jpg
Jetzt, 2001, Acryl, Kohle, Kugelschreiber Collage auf Papier, 72,5cm x 100,5cm

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Ende, 2003, Acryl, Kreide auf Karton, 70cm x 100cm

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Grenzenlos, 2004, Acryl, Sand, Spachtelmasse auf Leinwand, 260cm x 125cm

© Karin Witte 1976 – 2007

Schon immer waren Karin Wittes Arbeiten durch ihre Offenheit gekennzeichnet und ihren spielerischen Umgang mit den malerischen und zeichnerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei ist das Bewusstsein für Formprobleme im Lauf der Jahre gewachsen. Ergaben sich zuvor Spannungen aus verschiedenen figürlichen Motiv-Kombinationen, werden nun eher formale Energien freigesetzt: etwa aus dem Gegensatz von geschlossenen und fragmentierten Elementen oder von Verdichtungen und Zergliederung.
Karin Witte hat sich ihre eigene Bildwelt geschaffen, eine Formensprache aus Figurationen und Zeichen, die ihre Berechtigung in sich selbst tragen. Dabei hat die Malerin gewisse Formverdichtungen und Zeichen gefunden, die über einen längeren Zeitraum immer wieder bearbeitet werden und dadurch häufig in ihren Motiven wiederkehren.
Die eigentümlichen Gestaltchiffren Karin Wittes besitzen bisweilen eine Fremdheit, die den Betrachter herausfordern. Zugleich liegen in ihren Bildern die gestischen Spuren ganz offen. Das macht ihre unverwechselbare Unmittelbarkeit aus. Diese Bilder beziehen ihre Kraft aus der unverstellten Wiedergabe zeichnerischer und malerischer Handlung, wo Formen und Farben immer wechselseitig aufeinander wirken als ob eigenen Kräfte tätig sind.

(Auszug aus Katalog 1997 zur Ausst. Galerie Hauptmann Hamburg, Zeichnung auf Papier und Leinwand von Jens E. Howoldt, Hamburger Kunsthalle)

Ausstellung „SHOP OPEN“

Montag, März 31st, 2008

„SHOP OPEN“

HUI-HUI & FRIENDS

Fashion Design & Art
Experimental Exhibition

Kontakt:

office@karo138.de

Atelierhaus Karo 138
Markstrasse 138 /Hinterhof
20357 Hamburg

Claudia Liekam

Mittwoch, Juli 11th, 2007




Medienkunst

Homepage

Lebenslauf

Rede von Harald Nicolas Stazol

Montag, Juli 2nd, 2007

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Kultursenatorin, Exzellenzen, verehrte Künstler, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kunstfreunde,

ich habe die Ehre und das Vergnügen, an diesem Abend eine kleine Sensation einzuleiten: Die Kristallisation des Kunstgeschehens in einem ganzen Stadtteil, hier in diesem unscheinbaren Hinterhof, der von den Musen geküsst und von einigen sehr produktiven Kunstschaffenden beseelt und bewohnt ist. Karo 138, das steht heute abend und in den folgenden Tagen ganz im Zeichen der Gegenwart, ganz in der Tradition der Werkschauen im allgemeinen, in der von aktiven und passionierten Kulturleben im Besonderen. Sieben Künstler, einige bereits arriviert und etabliert, einige jung und auf dem Weg, ein paar sogar noch frisch aus den Akademien oder sogar noch im Studium, haben in einem, wie ich finde, einzigartigen und beachtenswerten Prozess sich entschlossen, ihrem Werk Öffentlichkeit zu schaffen und zugleich ihren Arbeiten Raum zu geben, vom Atelier gewissermassen an die frische Luft des Tageslichtes zu gelangen, um vor den Augen des kritischen Publikums zu bestehen und Bedeutung einzufordern. Bedeutung in einer Zeit, in der die Schnelllebigkeit eines galloppierenden Manchesterkapitalismus forwährend neue Opfer fordert – den lassen wir heute Abend mal draussen vor dem leicht angerosteten Stahltor, um uns ganz dem Erleben hinzugeben – mit der kleinen aber wichtigen Einschränkung vielleicht, dass die hier vertretenen Gemälde und Fotografien ganz kapitalistisch von Sammlern und Liebhabern und Kennern natürlich auch käuflich erworben werden können, aber das, wie gesagt nur ganz nebenbei, als kleiner Hinweis.

Der Raum für Kunst und Kultur wird immer kleiner, die Förderungen für den Bereich der Kulturschaffenenden werden gekürzt, die Existenz des Künstlers ist schwieriger und schwieriger geworden. Um so bemerkenswerter eine Ausstellung wie diese hier, die ganz auf Eigeninitiative beruht und gewissermassen aus dem Stand eine kleine Galerie sich materialisieren liess, eine Instant Installation vielleicht, ein Stadtteilhappening, das das Zeug und durchaus auch den Anspruch hat, und wie ich meine einlöst, ein wenig über die Grenzen des örtlich beschränkten hinauszuwirken und über sich selbst hinauszustrahlen. Womöglich ist das Unterfangen dieser Ausstellung gar ein kleines Beispiel für das uns allen bekannte und mittlerweile zu trauriger Berühmtheit gelangte Outsourcing: Die Künstler verzichten absichtlich und vorsätzlich auf den Mittlerdienst des Galeristen und nehmen die Initiative, verkürzen so den Weg von Produktion zu Konsumption und zeigen sich der neuen Marktlage auf angriffslustige und effiziente Weise gewachsen. Doch dies nur als Randbemerkung.

Auch die Form des Zusammenschlusses von den hier vertretenen Individuen, von den bei Künstlern ja notwendigen starken und durchsetzungsfähigen Charakteren, die sich, so könnte man sagen, in einer Auseinandersetzung zusammensetzen, miteinander geredet haben, um einen Konsens zu finden – man denke nur an den beschränkten Raum und die Schwierigkeiten einer effizienten und ästhetisch ansprechenden sowie harmonierenden Hängung – ist an sich schon eine reife und selten gewordenen Leistung. Doch noch bevor der Künstler sich durchsetzt, muss sich seine Kunst durchsetzen, in einer Gesellschaft die oft von allem anderen durchsetzt ist, und der bedauerlicherweise, man darf hier die Augen nicht vor der Realität verschliessen, oft genug die Zeit und der Willen zur Kulturbetrachtung in immer höherem Masse abhanden kommt.

So ist die Kunst in allen ihren Erscheinungsformen zu einem bedrohten Objekt geworden, und vielleicht ist dies, wie in allen Zeiten der Zensur, ein Garant für ihre Qualität. Da die Auswahlkriterien und auch der Wettbewerb in allen Bereichen eher zunimmt als abnimmt, muss die Kunst an sich schon die Kraft aufbringen, zu überzeugen, eine gewisse Qualität zu haben, um im Chor der Zerstreuungen zwischen Privatsendern und überbezahlten Fussballern sich ihren ureigenen Platz zu schaffen. Ich glaube, dass die Konkurrenz dieser so unterschiedlich geratenen Erlebniswelten originär und strukturell fundamental dafür verantwortlich ist, dass die Entwicklung der Gegenwartskunst, so wie wir sie hier in einer kleinen Facette vorfinden werden, ganz neue und spannende Wege finden wird, die unser aller Kunstverständnis auf nachhaltigste Weise beeinflussen wird. Ich glaube, die Kunst wird einfach besser, weil sie besser werden muss, sie wird zugänglicher, weil sie Neuland beschreiten muss, sie existiert, weil der Ãœberlebenswille, der in ihr seinen Ausdruck findet, ein immer grösserer und kraftvoller werden muss. Das ist keine Darwinistische Ansicht, sondern, wie ich hoffe, ein Eindruck, den man als aufmerksamer Beobachter des Kunst- und Kulturbegriffes ohnehin gewinnen muss, eine Sichtweise, die sich ganz einfach logisch und stimmig ergibt. Wenn Sie sich ganz persönlich noch morgen an etwas erinnern, was Sie heute Abend gesehen haben, wenn Sie mit den hier, auch dies ein glücklicher Umstand, anwesenden Künstlern Gelegenheit zu einem Gespräch haben werden, das Ihnen einen tieferen Eindruck hinterlässt, dann hat die Kunst in diesem kleinen Kulturkampf bereits gewonnen. Und in der Hoffnung, dass genau dies geschehen wird, dass die Karo 138 ihre Wirkung voll entfaltet, dass Kunst hier zum Ereignis wird, das seinesgleichen sucht, darf ich Ihnen nun zur ERÖFFNUNG eine schöne und aufschlussreiche, eine unterhaltende und zu Unterhaltung Anlass gebendende, eine – ganz einfach tolle und spannende Vernissage wünschen. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Rede zur Austellung

Hinrich Gauerke

Freitag, Juni 29th, 2007

Konzept, Ironie und Dramatik

Konzeptionell und hochdramatisch, ironisch und gefühlsbetont, ganz sensualistisch und kühl reflektiv ist Hinrich Gauerkes Malerei. Typisch für seine Kunst ist die Gleichzeitigkeit verschiedenartiger bildnerischer Sprechweisen. so entstehen einfache und komplexe Bilder nach ganz normalen Motiven in einer sehr besonderen Technik (Jute, Wachs, Öl).

Hinrich Gauerke | Malerei
http://hinrichgauerke.de